Helmut Nowak

Endlich – Wohnungseinbruch wird härter bestraft

Die CDU hat sich durchgesetzt: Einbruchsdelikte sollen künftig deutlich härter bestraft werden – eine entsprechende Gesetzesänderung hat das Bundeskabinett jetzt auf den Weg gebracht.

Danach wird für Wohnungseinbruch künftig eine Mindeststrafe von einem Jahr fällig. In diesem Zusammenhang wird auch der sogenannte „minderschwere Fall“ abgeschafft, d.h. vorschnelle Einstellungen von Strafverfahren zugunsten der Täter wird es so nicht mehr geben. Ermittler werden außerdem mit der Nutzung der Vorratsdatenspeicherung eine zusätzliche Möglichkeit bei der Verfolgung solcher Straftaten bekommen. Mit diesen – von der Union lange Zeit geforderten – Gesetzesänderungen werden Polizei und Justiz endlich effektiver gegen die Einbruchskriminalität vorgehen können.

Ermittlungsbehörden erhalten erweiterte Befugnisse für die Verfolgung von Einbruchsdelikten.

„Spitzenreiter in Sachen Einbruchsdiebstahl ist übrigens unser schönes Nordrhein-Westfalen. Dort wurden im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel (34,6%) aller Einbrüche in Deutschland begangen – in Köln z.B. lag die Anzahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren im Durchschnitt etwa fünfmal so hoch wie in München! Neben dem Verlust von Geld und Wertgegenständen leiden die Opfer häufig unter einer Traumatisierung, weil sie sich in ihrer Privatsphäre angegriffen und unsicher fühlen. Umso unverständlicher war die lange Blockadehaltung der SPD. Nun darf es keine weiteren Verzögerungen bei der Strafverschärfung geben“, so Helmut Nowak.

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